Beziehungen 2020, im Wandel der Zeit

Beziehungen zwischen Mann und Frau, eine der ältesten aller Beziehungen. Seit wir halbe Affen waren, gab es schon immer die klassischen Rollen. Die Verteilungen der Rollen, die wir alle kennen. Egal ob sie heute überholt sind oder nicht, so fing es wohl mal alles an in der Steinzeit. Der Mann ein kräftiger Krieger, mit Muskeln bepackt und animalisch brüllend geht er mit den anderen auf die Jagd und versorgt Weib und Brut mit seiner Beute. Die Frau, eine liebevolle Mutter, die sich um den Nachwuchs kümmert. Sie kocht, hält Ordnung und sorgt für das körperliche und seelische Wohl der Gruppe. Die Frau ist der psychische Anker, der Mann eher der physische. Fehlende körperliche Kraft macht sie mit Einfühlsamkeit und handwerklichem Geschick im Haushalt wett.

Der Mann kümmert sich um die Höhle, bringt Brennholz und sorgt dafür, dass der Eingang vor wilden Bestien und anderen Angreifern sicher und geschützt ist. Ein perfektes Team, jeder macht das, war er gut kann, von Natur aus. Die Frau denkt gar nicht daran mal zur Jagd mitzukommen, sie bleibt lieber zu Hause in der warmen Höhle und kuschelt sich an ihre Kinder. Der Mann würde auch nie verlangen, dass sie ihn begleitet. Es wäre einfach zu gefährlich, er als „stärkster“ in der Familie übernimmt diese Aufgabe mit Stolz, er hat auch Angst, wenn er sich auf ein riesiges Mammut stürzt, aber er muss es tun. Jeder erfüllt seinen Part.

Beziehungen: Von der Steinzeit in die Moderne

Die kleinen Dinge… Quelle: Vjapratama Indonesia

Wenn man über dieses Thema redet, egal mit wem, kommt irgendwann gefühlt immer das Argument: „Wir sind ja nicht mehr in der Steinzeit“. Im Endeffekt gilt dieses Argument natürlich. Erinnert mich aber auch an die IT-Weisheit: „Never touch a running system“. Natürlich sind wir jetzt modern und man hat, was die Auslegung von solchen Dingen angeht, deutlich mehr Spielraum als vielleicht noch vor 40 Jahren, wo man für dummes Gelaber direkt eine auf die Finger bekam. Außerdem haben wir, wenn man der allgemeinen Meinung Glauben schenkt, heute den größten sozialen Horizont, den die Menschheit überhaupt jemals hatte. Ich frage mich nur: Ist diese klassische Rollenverteilung wirklich mit Unterdrückung gleichzusetzen? Hat zumindest damals nicht einfach jeder das getan, was er gut kann, ohne das man sich darüber Gedanken gemacht hat?

Trotzdem kommt es mir irgendwie so vor, dass die Menschheit bei all der Toleranz die sie vorgibt, immer mehr verroht und immer abgefuckter wird. Das liegt wahrscheinlich vor allem daran, dass man heutzutage durch die Digitalisierung viel mehr von „draußen“ mitbekommt. Früher, und damit meine ich als es noch kein Internet etc. gab, saß man eben morgens in der Küche und blätterte in der Lokalzeitung. Man bekam nur die wirklich wichtigen Dinge mit, z.B. das Bauer Ludwig endlich seine Ilse geheiratet hat :).

Ne aber im Ernst, ich glaube das viele Menschen mit der extremen Flut an Information einfach überfordert sind. Man hockt dann stundenlang vor dem Bildschirm und zieht sich irgendeine scheiße rein, die einen einfach nur runterzieht oder verdummt. Wen es interessiert, schaut euch mal bei Netflix die Doku: „Dass Dilemma mit den sozialen Medien“ an. Da bekommen Facebook etc. ordentlich ihr Fett weg. Natürlich juckt dass diese dicken Firmen kein Stück, da jeder Dulli weiterhin auf Facebook, Instagram, etc. surft. Aber schaut euch das mal an und macht euch mal Gedanken über den Konsum dieser Sachen. Nicht das ich aus Prinzip ein Gegner von allen sozialen Medien bin, man muss nur wie mit allen Suchtmitteln aufpassen das man es nicht übertreibt, denke ich.

Beziehungen im Jahr 2020

Aber kommen wir zurück zu dem eigentlichen Thema, Beziehungen 2020! Was hat sich geändert im Vergleich zu „früher“? Und was ist eigentlich früher? Für mich ist früher gar nicht so lange her. Wenn man diese Aussage auf den normalen Lebenszyklus eines Menschen bezieht, sind 50-80 Jahre eine Ewigkeit. Doch zieht man das Universum als Vergleich heran, ist unsere Zeit auf diesem Planeten ein Witz. Trotzdem schaffen wir es wahrscheinlich den Planeten immer mehr auszubeuten und zu zerstören. Das alles in einem Umfang, der wahrscheinlich dazu führt, dass ein über 4-Milliarden Jahre alter Planet, mit einem perfekt ausbalancierten Ökosystem, die Menschheit mit ihrem mickrigen Generationszyklus nicht überleben wird. Falls euch das Thema interessiert, schaut euch bei YouTube diese Doku an: https://www.youtube.com/watch?v=nLEtkmVUMfU&t=171s. Die kickt richtig heftig. Aber was sind Beziehungen für MICH heutzutage?

Ganz ehrlich? Meiner Erfahrung nach meistens einfach nur gegenseitiger Abfuck, eine weitere Station in einem planlosen Leben, eine weitere Station bei der am Ende nichts mehr übrig bleibt. Und warum das ganze? Weil WIR zu wenig miteinander sprechen!

Probleme? Ja! Aber bitte hausgemacht.

Oder, weil wir irgendwann überhaupt nicht mehr miteinander reden. Ich sage immer zu den Leuten, mit denen ich mich umgebe: „Verzeih es mir, wenn ich zu viel labere. Solange das so ist, weißt du: Bei uns ist alles O. K. Erst, wenn ich nichts mehr Sage musst du dir Sorgen machen. Ich glaube, alles ist besser als jemand der seine Gefühle nicht offenbart und alles in sich reinfrisst. Jemand der sich nie einem anderen anvertraut, wird irgendwann brechen und extrem tief fallen. Es ist nur eine Frage der Zeit. Wir sind vielleicht halbwegs intelligent, aber wir sind trotzdem Primaten. Wir leben nicht nach unseren eigenen Regeln, sondern nach denen, die uns unsere Natur vorgibt. Der Mensch ist nur ein Tier das denkt, es sei schlauer als alle anderen Tiere.

Was macht eine gute Beziehung aus?

Für mich folgendes:

  • Auf den anderen eingehen
  • Wissen, wo man hingehört
  • Immer an der Beziehung arbeiten

Wenn man für einen dieser Punkte noch nicht bereit ist, kein Problem! Aber dann lasst es doch einfach sein. Eine Beziehung ist keine Pflicht, ihr müsst euch auch nicht ausleben um dazuzugehören. Lebt doch einfach euer Leben und bleibt zu allen korrekt. Am Ende des Tages werdet ihr dann mit reinem Gewissen einschlafen. Viele Frauen wollen einen Freund, viele Männer eine coole Freundin. Viele davon sind aber einfach scheiß kleine Kinder die keine Ahnung von Werten oder überhaupt von zwischenmenschlichen Beziehungen haben.

Wenn ihr euch selbst nicht leiden könnt, wie wollt ihr für einen anderen da sein? Wie wollt ihr das Leben einer Frau oder eines Mannes bereichern? Darum geht es in einer Beziehung nicht? Doch, genau darum geht es. Wir sind alle für unsere Freundin oder unseren Freund da. Gerne sogar. Nichts mache ich lieber als meine Freundin pflegen, wenn sie krank ist, sie aufzubauen, wenn sie down ist. Sie auf Händen zu tragen und ihr zu zeigen, dass sie wertvoll ist. Aber eine Beziehung heißt, das man zusammen Spaß hat. Eine Beziehung heißt, das man etwas zusammen unternimmt und eine gute Zeit hat. Wir sind alle Egoisten, gesteht es euch ein, es ist okay.

Eine gute Beziehung? Seid einfach ehrlich zueinander!

Egal ob eine Liebesbeziehung oder eine Freundschaft, ICH glaube, das wichtigste ist Ehrlichkeit. Überlegt mal: Manchmal ist eine kleine Lüge vonnöten um entspannt durch eine Sache zu kommen, das ist okay, man kann es mal machen. Wenn man aber andauernd eine neue Geschichte erfinden muss, wird es doch irgendwann so anstrengend, die Leute um sich herum, zu verarschen. Man erfindet immer eine neue Story, man verstrickt sich immer mehr in die Realität die man selbst erschaffen hat. Am Ende kommt alles raus, ich glaube an Karma. Ich habe mich irgendwann entschieden immer ehrlich zu sein, auch wenn es manchmal wehtut. Auch wenn es mich sicher den ein oder anderen Fake-Freund gekostet hat, aber wen juckts? Manchmal soll es halt einfach nicht sein, dann muss man eine Entscheidung treffen und nicht zurückblicken, auch wenn es in diesem Moment schwer ist.

Ein großes Problem heutzutage ist auch der elendige Einfluss von Außen und das falsche Selbstwertgefühl das viele, vor allem männliche Wesen meinen zu haben. Ihr schreibt mit vielen „Weibern“ und denkt darum, ihr seid begehrt? Machen euch oberflächliche Beziehungen begehrt? Wie viele von den Weibern sind noch da, wenn ihr keinen AMG mehr habt? Wenn ihr keine Kohle mehr habt um in der Shishabar einen auszugeben? Ausgenutzt zu werden muss einem nicht peinlich sein. Es muss den Untermenschen die das tun, peinlich sein.

Dumm ist, wer dummes tut

Warum immer Kopfschmerzerei? Quelle: Nathan Cowley Pexels

Das Problem ist nur, dass dumme Menschen, meistens nicht wissen, dass sie dummes tun. Mit „dumm“ meine ich nicht den Bildungsabschluss. Mir ist egal, ob jemand in der Bäckerei arbeitet oder ein krasses Studium und eine eigene Firma hat. Mir ist egal, ob jemand studiert hat oder es nur für die Hauptschule gereicht hat. Jeder soll so leben wie er möchte. Solange jemand eine korrekte Einstellung hat, gebe ich ihm alles was ich kann. Gebe ich ihm ehrliche Freundschaft und eine ehrliche Meinung über das was er/sie tut. Bist du für mich in Ordnung, für mich ein Freund oder meine/eine Freundin, dann hole ich dich auch in Italien ab wenn du mich anrufst und meine Hilfe brauchst. Mitten in der Nacht, wenn du alleine bist und die Dunkelheit dich verschlingt dann bin ich das Licht in der Ferne, das auf dich zukommt.

Meiner Meinung nach machen uns nur unsere Taten aus. Wer sich wie ein Affe benimmt, wird wie einer gesehen. Natürlich haben wir alle unsere Vorurteile und das müssen wir. In einer Gesellschaft in der immer mehr Diebe, Lügner und Leute die einen zu ihrem eigenen Vorteil ausnutzen wollen Leben, müssen wir uns einfach schützen. Wir müssen ein Gespür entwickeln für die, die richtig sind und die, die falsch sind.

Dieses Gespür für zwischenmenschliche Beziehungen entwickelt man nicht von heute auf Morgen, es dauert Jahre. Auch ich wurde benutzt, von Freunden. Die Freunde die immer nur Zeit haben, wenn man ein cooles Auto hat. Die Freunde die immer nur auf Partys kommen, wenn sie nichts helfen müssen oder irgendwas mitbringen müssen. Von solchen Leuten wurde ich verarscht und ausgesaugt bis zum letzten Tropfen #nohomo. Bin ich deshalb ein Idiot? Nein! Auch diese falschen Leute werden ihr Karma bekommen. Ihre Frau mit dem Gärtner erwischen und sich dann denken: „Womit hab ich das verdient?“????. Es ist immer nur eine Frage der Zeit bis uns unsere Taten einholen, daran glaube ich fest.

Augen offen halten

Darum nehmt euch Zeit und lernt vor allem eine Frau oder einen Mann gut kennen, bevor ich euch auf sie/ihn einlasst. Schlaft nicht in der ersten Nacht miteinander, denn wenn ihr direkt alles von jemandem nehmt, wo bleibt dann der Reiz? Eins nach dem anderen. Wenn ihr keine feste Beziehung wollt, absolut in Ordnung. Täuscht aber niemanden. Sorgt für klare Verhältnisse.

Ich liebe dich. Das ist eine der stärksten Aussagen, die wir jemandem geben können. Ihr denkt das vielleicht schon nach ein paar Wochen Beziehung und das ist legitim. Sagt es aber nicht direkt. Macht einfach das beste daraus, zeigt der Frau/Mann das sie/er euch wichtig ist. Behandelt sie gut und mit der Zeit wird sie es euch sagen. Es geht nicht darum wer es zuerst sagt, es geht darum, dass beide es lange denken und dann, irgendwann, sagt ihr es euch in die Augen und es ist ehrlich und echt.

Sammelt eure Erfahrungen, bleibt aber immer ehrlich und korrekt dann kann euch nichts passieren. Manchmal denkt man gerade am Anfang: „Die isses“, das wird mal meine Frau. Aber wirklich zeigen kann das nur die Zeit. Oft geht eine Beziehung in die Brüche ohne das ihr etwas dafür könnt, man hat sich auseinander gelebt sagen sie dann. An sowas glaube ich nicht, wenn es so kommt, dann war vielleicht von Anfang an zu wenig zwischen den zwei Personen. Man möchte sich nochmal umschauen und noch etwas anderes sehen. Aus meiner Erfahrung kann ich nur sagen: Umso mehr Beziehungen man hat, desto schwächer wird das verliebt sein. Die Angst vor einer Enttäuschung wird immer größer, man wird älter und irgendwie wird man aus der ganzen Thematik nicht schlau. Einen Verlust behält man leider immer eher in Erinnerung als eine gute Zeit. Man wird gebrandmarkt, die Seele langsam immer vernarbter.

Beziehung zu einer Frau? Nie wieder?

Ich dachte, nach meiner letzten Trennung verlieben, werd ich mich nicht mehr groß, ich hatte meine Chancen und habe sie wohl einfach nicht gut genug genutzt, wie auch? Ich war wohl einfach noch nicht reif genug. Dann kam SIE. Alles, was ich dachte zu wissen, entpuppte sich als dummes frustriertes Gelaber. Mein Herz schlug wie bei einem 16-Jährigen, wenn er das Mädchen seiner Begierde sieht. Das Kribbeln im Bauch, das ich so lange nicht mehr hatte. Es ist wieder da, belebendes Gefühl. Monate vergingen und heute denke ich: Zwischen uns passt es einfach.

Klar gibt es Angreifer die versuchen das, was wir haben zu attackieren, Zweifler, die versuchen, uns auseinander zu bringen. Klar gibt es die ekelhaften Menschen, die eh alles besser wissen, aber sich trotzdem abends alleine in den Schlaf weinen, weil sie in einer unglücklichen Beziehung gefangen sind. Wenn man Erfolg hat, egal ob privat, beruflich oder in zwischenmenschlichen Beziehungen dann gibt es immer Leute, denen ihr eigenes Leben zu langweilig ist. Es kommen immer Leute, die ihre Unzufriedenheit auf andere abwälzen wollen. Aber eure Meinung interessiert keine Sau und eure Probleme müsst ihr selbst bewältigen, also verpisst euch einfach und lasst die anderen in Ruhe mit euren idiotischen Ansichten! Wie schon gesagt, man erntet was man sät. Mit dem Finger auf andere zu zeigen ist halt einfacher, als sich mal an die eigene Nase zu packen.

Haben sich die Beziehungen jetzt im Vergleich zu früher verändert?

Seid mal nicht so gierig, ich komm schon noch zum Punkt. Ja sie haben sich verändert, wenn ihr mich nach meiner Meinung fragt! Schauen wir doch mal auf die Scheidungsquote heutzutage. Moment ich muss googeln!

Scheidungsquote bei Beziehungen 1960-2019
Quelle: Statista.com

Wie schön wäre es doch gewesen im Jahr 1960 zu leben? Wir würden alle mindestens ein Auto mit 6-Zylinder Motor fahren, eher einen V8. Wir würden uns im Kino eine Kippe anmachen und den schwarz-weiß Film genießen. Die Frauen trugen hübsche bunte Kleider und Dauerwelle, es waren einfach natürliche schöne Frauen. Es gab so gut wie keine Blitzer und wenn einen die Polizei besoffen aus dem Verkehr zog, hieß es: „Komm fahr schnell nach Hause und leg dich hin Junge“. Ja, ne ist klar. Außerdem bestand nur eine knapp 10 prozentige Chance das die Frau oder der Mann irgendwann nach der Eheschließung durchzieht, die Welt war noch in Ordnung. Ich glaube früher war es einfach verpönt, wenn man sich scheiden ließ. Die öffentliche Meinung hatte einen größeren Stellenwert und man wollte nicht als Abweichler dastehen.

Der schönste Tag im Leben? Quelle: Emir Kaan Okutan // Adana.

Diese ganzen Statistiken und Diagramme sind nett anzuschauen aber sicher kein großer Spiegel der Gesellschaft, es waren früher wohl einfach andere Zeiten. Oft hört man heute von der goldenen Hochzeit und von Ehen die über 60 Jahre halten und ich finde das auch echt krass und schön. Ich bin mir aber sicher, sowas wird es in Zukunft weiterhin geben und der Gedanke daran selbst so etwas zu schaffen, ist ein guter. Ich glaube fest daran, das eine erfüllende Beziehung zum anderen Geschlecht auch heutzutage Bestand haben kann, wenn beide ständig an der Beziehung arbeiten und den Anstand dem anderen gegenüber stetig aufrechterhalten. Meiner Meinung nach ist der Grundbaustein dafür ein grundehrlicher, vertrauensvoller Umgang. Jeder lebt sein Leben nach seinen Werten und versucht damit so gut wie möglich durchzukommen, das ist meiner was Beziehungen egal, ob zu Mann oder Frau, angeht.

Letztens fuhr ich durch die dunkle Stadt und dachte genau über dieses Thema „Beziehungen“ nach. An einer Ampel schaute ich nach rechts und sah ein Schild mit diesem Spruch:

Everything is going to be fine in the end. If it’s not fine it’s not the end.

Ich glaube, eines der stärksten Gefühle in uns Menschen, das Gefühl das uns anhält, immer weiterzumachen. Ist die Hoffnung, dass uns im Leben Gutes widerfahren wird. Dieses Zitat bringt es für mich auf den Punkt. Wir dürfen unsere Zeit nur nicht immer damit verbringen zu hoffen. Zu hoffen, dass alles von alleine besser wird, denn das wird wahrscheinlich nicht passieren. Wir müssen aktiv werden und etwas dafür tun. Ich versuche meine miesen Angewohnheiten abzulegen und besser zu werden, für die, die mir wichtig sind. Man lernt nie aus. Wer sich benimmt und seine Mitmenschen gut behandelt wird dafür gutes ernten, da bin ich mir sicher, das ist meine Hoffnung.

Ich glaube viele Beziehungen scheitern, weil man nicht mehr bereit ist zu investieren. Man hat genug getan, es hat sich nichts geändert, also zieht man weiter. Natürlich muss man das irgendwann wirklich tun, aber das sollte man sich erstmal gut überlegen. Es ist immer einen Versuch wert, das was man hat zu retten, falls sich gar nichts tut, kann man immer noch abhauen. Ich glaube, dadurch das man heute so viele Leute kennt und mit so vielen schreibt, denkt man viel zu schnell: „OK dann halt was Neues, wenn die oder der nicht folgt“. Wenn ich die Welt verbessern dürfte, würde ich sagen: Investiert lieber in das vorhandene als direkt in etwas Neues und denkt in schlechten Zeiten an das gute, das ihr mit der Person erlebt habt, nicht nur an seine/ihre Fehler. Probiert einfach erstmal es zu reparieren und nicht gleich auszutauschen.

Und ganz wichtig: bleibt immer ihr selbst. Wer euch, so wie ihr seid, nicht will, verdient euch auch nicht anders. Es kommt jemand der euch so feiert wie ihr seid, versprochen!

Danke für eure Zeit und einen dicken Knutscher auf eure Stirn! C.S.

Artikel enjoyt? Dann gefällt dir vielleicht auch mein Beitrag über die Freundschaft: https://www.chainedsociety.de/2020/07/31/life-is-strange-freundschaft/

Beziehung wie sie sein soll
Quelle: Pexels.com // Jonathan Borba // Brazil
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4 Kommentare

  • Julesi

    As always, liest sich wie Butter, viele schmunzler aber auch Realtalk, lieb den Blog einfach! Weiter, immer weiter!

  • Alexander Adam

    Verbreitest gute Werte mit deinen Blogeinträgen – weiter so!

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